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Der Nietvorgang ist eine einfache und damit kosten- und zeitsparende Technik, weil die zu befestigenden Teile nur von einer Seite erreichbar sein müssen, deshalb der Name Blindniete.


Ein Blindniet besteht aus einer Niethülse und einem Nietdorn.

  • Die Niethülse wird beim Setzen verformt und verbleibt in der Verbindung. Der Kopf der Hülse ist der Setzkopf.
  • Der Nietdom sorgt dafür, dass die Niethülse verformt wird und hat deswegen immer eine höhere Festigkeit als die Niethülse. Der Nietdorn reißt an der Sollbruchstelle.

Die Sollbruchstelle sorgt dafür, dass der Nietdorn im richtigen Moment abreißt und somit die Hülse korrekt verformt wird. Diese kann in Bezug auf Länge (Kopf- oder Schaftbruch) und Abrisskraft angepasst werden.

Zug- und Scherkräfte
Die Zugkraft ist die Kraft, die der Blindniet in Richtung seiner Längsachse bis zu seinem Versagen ertragen kann. Die Zugkräfte werden mittels Prüfung festgestellt und sind immer die kleinsten ermittelten Werte.
Die Scherkraft ist die Kraft, die der Blindniet senkrecht zu seiner Längsachse bis zu seinem Versagen ertragen kann. Die Scherkräfte werden mittels Prüfung festgestellt und sind immer die kleinsten ermittelten Werte. Die Einheit für Zug- und Scherkräfte ist Newton (1 KG =10 N).